Was ist ein Tierheilpraktiker???

Der Berufsstand des Tierheilpraktikers gewinnt neben dem Tierarzt immer mehr an Bedeutung. Ein guter Tierheilpraktiker kennt jedoch auch die Grenzen der Naturheilkunde und überweist im Bedarfsfall zum Tierarzt! Tierheilpraktiker betrachten und behandeln ein Lebewesen als Ganzes. Sie suchen bei akuten als auch bei chronischen Krankheiten und Störungen nach den Ursachen und behandeln diese ganzheitlich. Darüber hinaus beraten sie die Tierhalter in Bezug auf Haltung und Ernährung ihres Tieres. Zu allererst ist es unerlässlich, eine genaue Untersuchung und Diagnose zu stellen. Auch in der Naturheilkunde sind die angewendeten Heilmittel nicht immer ganz ungefährlich. So kann es z.B. bei einer homöopathischen Behandlung zu einer Arzneimittelprüfung oder Erstverschlimmerung kommen, oder aber auch die Potenz oder das Mittel sind nicht richtig gewählt.
Vor jeder Selbstbehandlung raten wir deshalb dringend mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker Rücksprache zu halten.

Nun noch eine Bitte: Achten Sie bei der Auswahl eines Tierheilpraktikers auf jeden Fall darauf, welche Ausbildung er vorweisen kann!

Leider ist der Beruf des Tierheilpraktikers (noch) nicht geschützt. Auch an der Zahl der Therapien, die ein Tierheilpraktiker anbietet, kann man in etwa abschätzen, ob er sich ernsthaft mit seinen Fachgebieten auseinander setzt oder nur "von allem etwas" macht. Auf der Suche nach einem qualifizierten Tierheilpraktiker in Ihrer Nähe ist Ihnen der Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker unter der Adresse www.f-n-thp.de sicher gerne behilflich.

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